Glasproduktion

Als einziger Glashersteller in Europa bieten wir alles, was für die Entwicklung und Produktion eines Glases notwendig ist, aus einer Hand an. Dabei fertigen wir unsere Gläser in Deutschland, auf den Anlagen einer der modernsten Glasproduktionsstätten Europas. Flexible Hightech-Maschinen garantieren die außergewöhnliche RITZENHOFF-Qualität und ermöglichen uns, Exklusiv-Formen schon ab einer Auflage von 30.000 Gläsern pro Jahr herzustellen.



Wie die Ursuppe selbst kocht bei RITZENHOFF der Glasbrei, ein Gemisch aus Quarzsand, kalzinierter Soda, Kalk, Pottasche und Kalisalpeter, bei ca. 1.500 Grad Celsius. Auf vier parallel laufenden Glasproduktionslinien werden täglich bis zu 65 Tonnen flüssiges Rohglas zu 140.000 Gläsern verarbeitet. Dieses Glas entspricht selbstverständlich den hohen Anforderungen des Kristallglaskennzeichnungsgesetzes.



Das flüssige Glas wird in Tropfen portioniert und während des Erkaltungsprozesses in Form gebracht – zu Stielen gepresst, als Kelch geblasen, per Laser geschnitten, zusammengesetzt und verschmolzen. Das fertige Glas, das innerhalb von Minuten in zahlreichen Arbeitsgängen aus dem glühenden Glastropfen geformt und bearbeitet wird, muss die Vorgaben bis auf den zehntel Millimeter treffen, bevor es versandfertig gemacht wird oder in die Veredelung gelangt.



Innovative Techniken wie z. B. die Mundrandbearbeitung durch Laser oder durch das traditionellere „Sprengen und Schleifen“ komplettieren die Leistungen der automatischen Produktion. Die verlässliche Qualitätssicherung ist in diesen Prozess integriert, z. B. muss das Füllvolumen von Schankgläsern, ausgewiesen durch die Eichmarke, mit maximal dreiprozentiger Abweichung exakt sein – eines der zahlreichen Qualitätsmerkmale, die jedes bei RITZENHOFF produzierte Glas erfüllen muss.



Dieses System ist für den verlässlichen Dauerlauf geschaffen: Weil die Schmelze keinesfalls erkalten darf, sind die Maschinen 24 Stunden am Tag in Betrieb, sieben Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr, in drei Schichten von qualifizierten Facharbeitern und Technikern überwacht.



Für die Glasproduktion gibt es keinerlei Standardmaschinen. Doch was zunächst nachteilig erscheint, entpuppt sich als technischer Vorsprung: Denn die ständige Eigenentwicklung von Technik und Verfahren hält die Produktion immer auf dem neusten Stand. Allein die Tatsache, dass jeder abgeschlossenen Wannen- oder Ofenreise, wie die Profis die 6- bis 10-jährige Lebensdauer eines Schmelzofens nennen, umfangreiche Renovierungen, Instandsetzungen und technische Erneuerungen folgen, stellt einen andauernden Innovationsprozess sicher. So wird die Qualität der Produkte optimiert, wobei Maschinenverschleiß und Ressourcenverbrauch minimiert werden.



Trotz aller Technik und Perfektion ist eines sicher: Wenn in einem solch gewaltigen Prozess wie der Schmelze etwas so Feines und Fragiles wie Glas entsteht, bleibt die das alles umgebende Aura einfach magisch.



Durch ständige Entwicklung von Technik und Verfahren ist die Kristallglas-Produktion bei RITZENHOFF stets auf neuestem Stand. Per Laser kann RITZENHOFF bereits in der Produktion Markierungen, Markenlogos, oder Markenschriftzüge auf die Kristallgläser aufbringen. Durch ein aufwendiges technisches Verfahren können die Bodenplatten der Gläser jetzt zusätzlich mit einer brillanten und nahtfreien Oberfläche produziert werden.